Bernadette
Meier-Brändle
WM-Silber im Team an den Berglauf-Weltmeisterschaften
Dienstag, den 07. September 2010 um 07:35 Uhr

Die schweizer Delegation hat an den Berglauf-Weltmeisterschaften in Slovenien sehr gut abgeschnitten. Herausragend Martina Strähl (Europameisterin 2009), sie feiert mit ihrer WM-Bronzemedaille einen weiteren internationalen Erfolg und legte auch den Grundstein für eine Spitzenplatzierung in der Teamwertung. Mit den weiteren sehr guten Resultaten von Claudia Helfenberger (8.) und mir (10.) können wir mit 21 Rangpunkten hinter den Italienerinnen (17 Rangpunkte) und vor den Russinnen die WM-Silbermedaille erkämpfen (69 Athletinnen klassiert). Nach EM Silber im Team 2009 haben sich die selben 3 Athletinnen auch an den Weltmeisterschaften Silber geholt. Mein Rennen konnte ich exakt einteilen. An den langen Steilstücken, mit bis zu 25% Steigung machte sich meine "Schwäche" im Extremberglauf schon bemerkbar, konnte aber jeweils in den weniger steilen Streckenteilen wieder Zeit gut machen. Bin somit mit meiner Platzierung aber sehr zufrieden, auch wenn ich meine Fähigkeiten wohl auf diesem Trail nicht ganz ausleben konnte. Das ist wohl das spannende an den Berglauf-WM/EM, die unterschiedlich steilen Strecken, mit manchmal technisch schwierigen oder aber einfachen und etwas schnelleren Parcours. So waren auf diesem sehr anspruchsvollen WM-Trail auch namhafte Weltklasseathletinnen hinter mir klassiert, wie z.B. die Europameisterin von 2010 (11.), oder die norwegische Weltmeisterin Anita Hakestad (22.).

Mit Ausnahme der EM in diesem Jahr, wo ich verletzungsbedingt aussteigen musste, konnte ich mich an den 3 Weltmeisterschaften und an den 3 EM Teilnahmen jedesmal in den Top Ten platzieren.

Die erfolgreiche Bilanz der schweizer Bergläufer vervollständigt David Schneider in einem von den Afrikanern dominierten Feld als 3. Europäer mit dem ausgezeichneten 13. Platz! Martin Anthamatten wird guter 50. (149 klassiert) ! Die Junioren laufen ebenfalls ein starkes Rennen mit den Plätzen 15 von Daniel Lustenberger, 21. Jean-Baptiste Salamin und Jeremy Hunt als 66. (verletzt).

Insgesammt waren es schöne 5 Tage in Slowenien. Alle positiv überrascht waren wir auch vom Land, dem gastfreundlichen Volk und dem Wohlstand.  Zusammen mit 300 anderen Athleten war die Unterkunft in den Appartements beim Termalbad sehr gut !

Rankingliste: wmrc2010-kamnik.si/priloge/26wmrc_results.pfd